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Stab , treibt indem er in seine ursprüngliche Lage zurückkehrt, denPfeil mit großer Geschwindigkeit fort; die Ballisten und Catapultcnder Alten, mit welchen Lasten von mehr als 100 Pfund geworfenwurden, erhielten die große Gewalt, mit welcher sie diese auf3000 Fuß weit sollen fortgeschleudert haben, durch die Elasticitätstark gedrehter Seile, die man plötzlich frei ließ, und deren mäch-tige Kraft beim Zurückkehren in ihre ungedrehte Lage jene Lastenin Bewegung setzte. Daß selbst die spröden Körper, zum BeispielGlas, elastisch sind, zeigt sich in dem Klange, den sie hervorzu-bringen im Stande sind; aber spröde Körper »erstatten nur geringeAcnderungen der Gestalt, und nehmen die vorige Gestalt in schnellauf einander folgenden Oscillationen, die uns im Klange hörbarwerden, wieder an.
Sehr merkwürdig ist es, daß wir bei manchen Körpern dieMittel besitzen, um ihnen die eine oder die andre dieser Eigen-schaften zu crtheilen. Daß man die Sprödigkeit des Glases inhohem Grade verstärken kann, wenn man es schnell abkühlt, habeich schon erwähnt. Etwas Aehnliches, aber viel größere Unterschiedebewirkend, findet bei der Bereitung des Stahles statt, welcherseine große Härte und Sprödigkeit durch schnelles Abkühlen nachdem Glühen erlangt, und den man wieder dieser Eigenschaften be-raubt, indem man ihn nach abermaligem Glühen nicht so plötzlichabkühlt. Die verschiedene Behandlung des Eisens, wobei theilsseine Bestandthcile, indem es Kohle aufnimmt, in einem doch nurgeringen Grade, geändert werden, theils bloß eine Einwirkungauf die innere Anordnung seiner Theile statt findet, giebt ihm vieleVerschiedenheiten seiner Eigenschaften, indem es in einem Zustandespröde und daher nicht hämmerbar, im andern geschmeidig, ineinem andern hart und elastisch und so weiter ist. Fortin hatdurch Versuche gezeigt, daß der schnell abgekühlte oder gehärteteStahl ein größeres Volumen behält, als ohne Härtung. Man,nimmt genau abgcdrchte cylindrische Stücke ungehärteten Stahls,die genau in einen hohlen Cylinder von Stahl passen; wenn mannun jene allein, getrennt von dem hohlen Cylinder härtet, so gehensic nach dem Abkühlcn nicht mehr in jene Höhlung, sondern habenein zu großes Volumen behalten. Ist der hohle Cylinder aus einerandern Materie, die nicht der Veränderung fäbig ist, wie der