Druckschrift 
1 (1830)
Entstehung
Seite
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einmal gefaßte Meinung darf blenden lassen, und daß man sichhüten muß, der Hypothese noch Vertrauen zu schenken, die sichnicht als wahr bewährt.

Einzelne Hauptgegcnstände der Naturlchre-

Diese Bemerkungen über die Art, wie die Natursorschunggetrieben werden muß, wie wir Naturgesetze entdecken und ihreNichtigkeit bestätigen können, werden bald durch die Anwendungnoch deutlicher werden. Ucbcr die verschiedenen Gegenstände, diesich in der Naturlehre unsrer Untersuchung darbicten, und diedaraus hcrvorgchendcn einzelnen Zweige der Physik, ist es schwe-rer hier schon etwas ganz Genügendes anzugcbcn. Die Frage,was denn die Materie sei, oder was den Stoff zu allen unfernsinnlichen Wahrnehmungen liefere, un'. welche nothwcndigc oderzufällige Eigenschaften die Materie besitze, ist die erste, wozu wiruns hingezogen finden. Die Bewegung, deren Gesetze wir, alsnothwendig, aus mathematischen Betrachtungen herlcitcn können,bietet uns durch die mannigfaltigsten Anwendungen auf einzelneErscheinungen einen reichhaltigen Stoff zu Untersuchungen dar.Die Erfahrungen ferner über diejenige Einwirkung der Körperauf einander, wodurch ihr ganzes Wesen verändert zu werdenscheint, die Auflösungen, wo der feste Körper in einen flüssigenübergeht, die Niederschlage, wo sich aus dem Flüssigen ein ganzandrer fester Körper darstcllt, bieten eine eigne Wissenschaft, dieEhcmie dar, die in ihren besonder» Anwendungen so reich ist,daß man sie, als einen eignen Zweig der Naturwissenschaft, von derPhysik trennt, und nur ihre Grundzüge in der Physik vorzutra-gcn pflegt. Die übrigen Lehren der Physik lassen sich endlich invier Haupt-Abthcilungen bringen, da die Erfahrungen daraufgeleitet haben, die Erscheinungen, welche das Licht, die Warme,die Electricitat und der Magnetismus darstcllcn, zu untersuchen,und ihre Gesetze zu erforschen.

Anordnung des Bortrags.Nutzen dcsStudiums der

Physik.

Um diese verschiedenen Lehren vollständig und gründlich dar-zustcllcn, würde cs nun freilich der Mathematik bedürfen; aberda cs Ihr Zweck nicht ist, den ganzen Rcichthum schöner, aber