Druckschrift 
1 (1830)
Entstehung
Seite
VIII
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Tausendtel, die vierte Zehntausendtel u. s. w-; manmuß daher 15,625 niemals in diesem Buche so lesen,als ob das Comma die Tausende oder die Millionenschlösse, sondern 15,625 heißt: 15 Ganze, 6 Zehntel,2 Hunderttel, 5 Tausendtel und so in allen ähnlichenFallen. Wo arithmetische Begriffe, die über dasallgemein Bekannte hinausgehen, Vorkommen, ist dieErläuterung so beygefügt, daß sie gewiß vollkommenleicht verstanden werde. Ebenso verhält es sich mitden Beziehungen aus Geometrie. Jeder weiß, wasein Kreis ist, was ein rechter Winkel ist u. s. w.mehr aber als diese Grundbegriffe bedarf cs nicht, umdie Folgerungen zu verstehen, die hier Vorkommen, dennobgleich mancher in der Physik vorkommende Saß einergeometrischen Begründung bedürfte, wenn er strengedemonstrirt werden sollte, so erlaubt uns doch die na-türliche Geometrie, die beim Anblicke der Figur zurThätigkeit hervorgerusen wird, sehr oft diese Demon-stration zu übel-gehen, und ich glaube daher, daß mannicht von einer Forderung geometrischer Kenntnissereden wird, wenn zum Beispiel die Behauptung vor-kömmt , daß im rechtwinklichen Drei - Ecke die demrechten Winkel gegenüberstehende Seite die größesteist; der Geometer demonstrirt dieses, aber bekanntist es einem jeden. Das aber muß ich freilich for-dern, daß der Leser sich gewöhne, jeden Theil einerFigur sorgfältig mit dem, was davon gesagt wird, zn