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2 (1832)
Entstehung
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herrschen Süsswasser-Kalk mul Mergel. KalkigeQuellen, welche das Becken in grosser Zahl aufzuweisenhat und die ohne Zweifel bereits vorhanden waren als dievulkanischen Mächte mit höchster Intensität wirkten, be-dingten das Entstehen jener Ablagerungen. Man vermisstin diesem Gebiete alle älteren kalkigen Massen; ringsum sinddie Limagne -Gesteine von vulkanischen oder von primitivenFelsmassen eingeschlossen und unmittelbar auf denselbennehmen sie ihre Stelle ein *.

Die Mächtigkeit des Kalkes und der ihm verbunde-nen andern diluvianischen Gebilde lässt sich nicht wohl imAll gemeinen bestimmen; mitunter beträgt dieselbe jedochüber 600 Fuss. Als grösste Erhabenheit, welche der Kalkin Auvergne erreicht, gibt Ramond das Dorf Cournol an;Croizet und Jobert wollen ihn in noch beträchtlichererHöhe unfern St. Nectaire getroffen haben, so namentlicham Puy de Canche , aber nur in einzelnen Streifen. Jenevon Ramond namhaft gemachte Stelle misst 703 Meter überdem Meeres-Spiegel, das Bett des Allier aber, welches manerreicht ohne den Kalk zu verlassen, 205 31.; der Unter-schied von 4SS 31. sollte folglich der Mächtigkeit dieserAblagerung entsprechen. Allein eine solche Stärke kannkeineswegs als beständig gelten; denn die Unebenheiten desgranitischen Bodens wurden, in der Voraussezzung es seyderselbe früher vorhanden gewesen, als die diluvianischenAbsäzze, von leztern mehr oder weniger erfüllt und aus-geglichen und das sehr Verschiedenartige der Höhen, inwelchen Süsswasser-Niederschläge Vorkommen, deutet .augen-fällig darauf hin, dass die Granit-Grundlage durch vulkani-

* Das K o h len- Gebilde ist das einzige, welches aus der Reiheder Flöz-Formationen in Auvergne erscheint. Mitunter sieht mandessen Schichten wagcrecht abgelagert, häufiger zeigen sich diesel-ben sehr geneigt, nicht selten senkrecht. Kohl eil - S an ds t einist das vorherrschende unter den Gliedern.