lassen entweder keine Abzeichen erlittener Störungen, keinEinwirken von Ilizze erkennen, sie behielten ihre horizon-tale Richtung u. s. w. ; oder es erscheinen solche Lagen,wenn die Katastrophe gewaltsamer gewesen , sehr verscho-ben, so dass oft jede Spur von Schichtung vernichtet ist.Vulkanische Trümmer und kalkige Massen sieht man sodanninniger mit einander gemengt; die leztern zeigen sich auseinander gerissen, verworfen, zertrümmert und erfuhrenzugleich was ihre Substanz angeht mehr und minder auffal-lende Uinwandelungen.
Wir wollen demnächst ausführliche Rechenschaft gehenvon den Thatsachen, welche wir in Auvergne, am Gergovia-Berge, so wie an den Puy’s von Marman und Piquette un-fern Clermont beobachteten. Hier ist das Auftreten basalti-scher Massen mit höchst belehrenden Störungen und Aen-derungen kalkiger Schichten verbunden. Auch der Verhält-nisse in der Nähe von Aix in Provence und namentlich desalten Vulkanes von Beaulieu zu erwähnen haben wir beson-dern Anlass.
Limagne - Becken.
Granite, Gneisse und andere sogenannte Ur-gesteine sezzen die Gegend vom Rhone in westlicherRichtung über die Limagne und die Quellen der Loire undDordogne hin vorzugsweise zusammen. Ihre Höhen dehnensich zu einem Plateau von weiter Erstreckung, aus welchemdie vulkanischen Gebilde emporstiegen, theilweise un-mittelbar auf der erhöhten granitischen Fläche ruhend ; 11 e p-tunische Ablagerungen jugendlichen Alters nehmendie Vertiefungen ein, erst aufwärts gegen W. von Clermontverschwinden ihre Spuren.
Im Allier- Thale, in der Limagne — unter diesen Ver-tiefungen die beträchtlichste und wahrscheinlich in frühererZeit ein Binnensee, vielleicht eine Reihe von Binnenseen —