Dammerde am Mont-Rcdon.
Unfern der Stadt Le Puy, am Mont-Bedon, zur Seiteder Strasse nach Issingeaux, beobachteten wir zwischen deinin Säulen abgesonderten Basalte und seiner Unterlage, demDiluvial - Gruss und Gerolle, eine geringmächtige schwarz-braune erdige Schicht, mancher Damm er de sehr ähnlich.Auch die chemische Beschaffenheit redet dieser Ansicht dasWort. Die Substanz gab, der trockenen Destillation unter-worfen , saueres Wasser , brenzliches Oel und verschiedeneGase. Für sich schmolz dieselbe vor dem Löthrohr, ohneZweifel wegen Gehalt von Kali und Kieselerde *. — DerBasalt ist, da wo er seine Unterlage berührt, auffallendverschlackt **,
Jüngster Meeres - Sandstein auf Porto Santound JBaxo.
Zu den neuesten, von basaltischen Gang-Massen durch-sezten Feisarten sind ohne Zweifel die Sandsteine derWest-Afrikanischen Insel Porto Santo zu rechnen. TVacfiT. E. Bowdich *** nehmen jene Gebilde über Siisswasser-Kalk ihre Stelle ein und gehören mithin den jüngsten See-Absäzzen an. Auch die Meeresenge zwischen Italien und
* Untersuchung des Hm. Dr. Loewig.
Beudant sähe auf der Höhe der Coirons in Vivarais einen Basalt-Strom über einer Erd-Lage, die Ueberbleibsel jezt noch lebenderLand - Muscheln , Cy clostoma eie y ans, umschloss. — AndereErscheinungen sind indessen nicht auf ähnliche Weise zu deu-ten, So wollten Manche hei Aci Reale auf der Küste Sicilienseinen Wechsel von Laven - Schichten mit Dammerde wahrgenommenhaben. Nach Brocchi ( Bibliut. Ital. Vol. XXVIT, p. 61) dürftejedoch nur von zu Erde umgewandeltcm vulkanischem Sande dieRede seyn , ein Sand , welcher wechselnd mit Laven - Lagen vor-kommt und Reste meeriseher Scbalthiere, namentlich von Car di umedule enthält,
’ ss " 5 Edinb. phil. Journ. by Brewster and Jameson. Vol. IX, p. 318.