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Sicilien, (las Türkische ] Eiland Rhodus, die Insel Santa Maura,— vordem Leucadia, —■ die Küste von Klein-Asien n. s. vv.haben ähnliche Sandstein - Ablagerungen aufzuweisen, nursind diese mitunter noch bei weitem neuern Ursprungs, alsdie Felsarten auf Porto Santo, denn ihr Entstehen dauertzum Tlieil fort. Der, von basaltischen Gängen durchsezte,Sandstein des West - Afrikanischen Eilandes ist gegen dieTeufe so fest, dass er zum Hausbau verwendet wird ; alleindie obern Lagen bildet man weich, dem Fingerdrucke nach-gebend. Von Versteinerungen kommen vor: Ampullina (odermeerische Ampullaria *), zwei grosse //e&r-Arten, deren eineder II. plicata ähnlich, ferner eine Ilelicella aus Ferussac’sGruppe Marginalae , und eine Ilelicigona aus der GruppeVortices. — Unter den Muscheln der Bucht werden keineAmpullinen getroffen, eben so wenig Bulimen, und die leben-den Helix-Kvten — sehr häufig zerstreut über dem durchKalktuff gebildeten Boden, sparsamer die Feigenbäume dersandigen Ebene bewohnend — sind spezifisch unterschiedenvon den beträchtlich kleinern, die zu ganzen Haufwerkenversammelt im lockern Sandstein Vorkommen, so wie vonbeiden grossem, deren oben gedacht worden. — Der Sand-stein, mit deutlichen Schichten-artigen Absäzzen, bildet ver-einzelte Streifen und kleine Hügel von ungemein auffallendemAnsehen. Lezteres ist namentlich im südlichen Theile derEbene der Fall. Zahllose Lagen sieht man regelvoll übereinander aufgehäuft; sie steigen — unfehlbar in Folge derHebung durch die Basalte, — unter 45° an. —- Als Ein-schlüsse enthält der Sandstein sehr häufig geschlossen - kör-nige, ziemlich feste, Keil-förmige hohle Massen mit kleinenseitlichen Verzweigungen; sie dürften von Pflanzen-Theilen
*Lamarck’s fossile Ampullarien sind nicht, wie die lebenden, Süss-was s er-K.o n cli y 1 i e n, sondern als Mceres-Sc halt liiere un-ter der Benennung; Ampullina von Ferussac mit seinem Genus Na-tica als Subgenus vereinigt; jedoch findet sich eine ganz ähnlicheArt lebend im Atlantischen Ozean.