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Dieses einfache Zahlcnvcrhältniß erschließt eine un-übersehbare Reihe von Folgen, und bietet den richtigstenGesichtspunkt zur Würdigung des Gegenstandes dar,durch eine Vergleichung der heutigen Knnststraßen undder Eisenbahnen.
Ter preußische Staat besitzt gegenwärtig ungefähr1400 Meilen Ehanffccn, die nach der durchschnittlichenAnnahme von Rthlr. 30,000 pi a Meile einen Kapital-Aufwand von zwei und vierzig Millionen Ncichsthalcrerforderten. Dieses Kapital liefert an direktem Er-trage nichts, und die Unterhaltungskosten werden durchdie Wegegelder kaum zur Hälfte gedeckt. Von den bisjetzt gebauten und projcctirtcn Eisenbahnen verlangtman dagegen, daß sie das angelegte Kapital verzinsen,daß sie die Kosten der Unterhaltung und nebenbei einbedeutendes Mehr für Verbesserungen anfbringcn, end-lich, daß sie den Unternehmern außer den Zinsen nocheine größere oder kleinere Dividende liefern. Es liegenviele Beispiele von wirklicher Erfüllung dieser Bedin-gungen vor und bei Anwendung des gleichen Maaßstabcsauf Knnststraßen würde man von den preußischen jähr-lich über vier Millionen Rthlr. an Wegegeldern fordernmüssen. Die Chausseen sind jedoch nicht gebaut, um einendirekten Ertrag zu liefern; man scheint im Gcgcnthcilzu beabsichtigen, diese Quelle der Staats-Einnahmenvor und nach ganz verschwinden zu lassen. Ihr indi-rekter Ertrag, die Erleichterung des Verkehrs, hat siehcrvorgcrufen. Ob auch in dieser Beziehung eine denEisenbahnen günstige Bilanz gezogen werden könne, bleibt