244
Eubathes. Ich habe mich oft gewundert,daß Männer von Rcichthnm und Rang sich nichthäufiger wissenschaftlichen Bestrebungen HingebeinDiese öffnen einen genußreichen und beneidens-wcrthcn Weg zu einer Auszeichnung, welche durchWohlthaten und Segnungen begründet wird, de-ren wir unsere Mitmenschen theilhaftig machen.Sie gewähren nicht gleich temporäre Popularitätund Erfolge, wie die Bestrebungen in der Volks-vertretung oder im Gerichtshöfe, aber der Ruhmwelchen sie verleihen, ist dauernd und unabhän-gig von Geschmack und Laune der Zeitgenossen.Wenn wir auf die letzten fünf Regierungen inEngland znrückschen, finden wir Boyle's, Caven-dishe's und Howards, welche diese großen Namendurch ihre wissenschaftliche Größe noch mehr ver-herrlicht haben; aber vergeblich suchen wir unterder gegenwärtigen Aristokratie nach Naturforschern.Nur Wenige verfolgen die Wissenschaft mit wah-rer Würde; man gicbt sich ihr mehr deßhalb hin,weil sie Gewinn, als weil sie Ruhm bietet; undunter fünfzig Personen, welche Patente auf ver-meintliche Erfindungen nehmen, ist nur Eine,welche eine wirkliche Entdeckung macht.
Philalethes. Die Nachrichten, welche wir