len, wo dem Geist eine Hülle geworden, wie sieeinem edleren Zustande angemessen ist.
Oer Unbekannte. Religion, sie scy dienatürliche oder die gcoffcnbarte, hat immer den-selben wohlthätigen Einfluß auf den Geist. Inder Jugend, in Gesundheit und Glück erweckt sieGefühle der Dankbarkeit und erhabener Liebe;sie läutert und erhebt zu gleicher Zeit; '— aberes ist im Unglücke, in Krankheit und Alter, woman ihre Wirkungen am wahrsten und kräftigstenempfindet. Wenn gläubige Unterwerfung und de-müthiges Vertrauen auf de» göttlichen Willen,früher eine Pflichr, jetzt Vergnügen und unver-siegbare Quelle von Trost geworden, daun er-zeugt die Religion Kräfte, die man für erloschthielt, dann gewährt sie dem Geiste eine Frische,welche man für immer verloren wähnte, die abernun sich als unsterbliche Hoffnung erneuert; —daun ist die Religion der Pharus, welcher denwvgenumbraußten Seemann in die Heimath ge-leitet, wenn er, wie der norwegische Pilot derstürmischen Nordsee entronnen, jene stillen, ruhig-schönen Buchten oder Mords gewinnt, von heite-ren Hainen und idyllischen Wiesen umschlossen; —dann ist sie eine grüne, bethaute, von frischen