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Sir Humphry Davy's Tröstende Bemerkungen auf Reisen, oder die letzten Tage eines Naturforschers
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Ambrosi». Sie mißverstehen mich. Davon,daß Sie den höchsten Geist bewegen sollten, istnicht die Rede; aber Ihr eigener Geist wird da-durch afficirt; jene Gefühle erhalten Dankbarkeitund Gehorsam ohne Unterlaß thätig, und könnenallmälig in wahren Glauben übergehn; ste erzie-hen und bilden die Neigungen und bereiten dasHerz vor, alle reinen und frommen Gefühle auf-zunehmen und zu bewahren. Wer von tieferDunkelheit in Hellen Sonnenschein übergeht, kannanfänglich die Gegenstände in der einen Umgebungsowenig unterscheiden, als in der andern; aberin einem schwachen Lichte gewinnt er nach undnach das Vermögen, ein helleres zu ertragen,und am Ende vermag er es nicht blos auszuhal-ten, sondern er erhält Freude und Belehrungdurch dasselbe. In den andächtigen Betrachtun-gen, die ich Ihnen empfehle, herrscht das Zwie-licht, die milde Dämmerung des Glaubens, wo-durch Sie allmälig gewöhnt werden, den Glanzseiner Mittagssonne zu ertragen.

Onuphrio. Ich verstehe Sie, aber IhrGleichniß ist mehr poetisch, als richtig. IhreLehre jedoch eignet sich, wie ich nicht zweifle,besser, um mich an jenes Licht z» gewöhnen, als