des Planctcnspstemes würdest du übrigens EinenCharakter als allen intelligenten Naturen eigen-thümlich anerkennen; es ist dieß ein gewisses Ver-mögen, Eindrücke vom Licht mittelst mannichfa-cher Seh-Organe aufznnehmen. Auf dieses allge-meine Verhältniß beziehen sich, wie du begreifenmußt, alle Anordnungen und Bewegungen derPlaneten, ihrer Monde und Atmosphären. Diegeistigen Naturen also, welche in aufsteigenderEntwicklung ihrer Kraft und Einsicht von Sy-stem zu System voranschreiten, bewahre» stetsdiesen unabänderlichen Charakter, und man dürftesagen, ihr geistiges Leben hinge mehr oder we-niger vom Einflüsse des Lichtes ab. Soweit meinWissen reicht, schöpfen die Wesen höher organi-sirter Systeme, selbst in andern Theilen des Uni-versums, ihre Empfindungen und Genüsse eben-falls aus derselben Quelle; aber in höhern Na-turen sind feinere und ätherischere Stoffe zur Or-ganisation verwendet, Substanzen, welche sich zuder gemeinen Materie eben so verhalten, wie diefeinsten Gasarten zu irdischen festen Körpernoder Flüssigkeiten.
Das Weltall ist überall voll Leben; aber dieArten dieses Lebens sind unendlich vervielfacht;