bereite» mußten, der für de» hellste» Zustand desmenschliche» Geistes geschickt, und jedem Klima,jedem Volke gemäß ist. »
Dieser lebhafte»Aeusserung Ambrosio's ent-gegnete Onuphrio in ruhigster Weise, und mitdem Ausdrucke eines unbewegten Forschers: »Siemißocrsteheu mich, Ambrosio, wenn Sic glau-ben, ich scy dem Christenthumc feindlich gestimmt.Ich gehöre nicht zu der Schule der französischenEncyklopädisten oder der englischen Ungläubigen.Ich glaube, daß Religion dem Menschen wesent-lich sey, daß sic seiner Seele eben so nothwendigsey, als Jnstincte der thierischcn Schöpfung —ein Licht, wenn Sie wollen geoffcnbart, uns durchdie Dunkelheit dieses Lebens zu leiten, und inihm die Hoffnung der Unsterblichkeit lebendig zuerhalten; aber verzeihen Sie mir, wenn ich glaube,dieser Jnstinct sey gleich nützlich in allen seinenverschiedenen Formen, und immer ein göttlichesLicht, durch welches Medium, durch welchen Ne-bel menschlicher Leidenschaft und Vorurthcil esauch hindnrchbreche. Ich verehre cs an den Gläu-bigen des Brahma, an den Schülern Mahomets,und ich bewundere cs in der Mannichfaltigkeit derForme», welche es in der christlichen Welt ange-