Druckschrift 
Memoire über die Gefangenschaft der Frau Herzogin von Berry
Entstehung
Seite
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Wie man immer urrhcilc, die Reaktion oder Or-donnanzen konnten nimmer Heinrich V. betreffe».Schuldlos an allem, gab ihm das alte wie das neueGesetz die Krone. Noch jetzt würde dieses neue Gesetz,die Jahrhunderte und sein Mißgeschick sein Recht be-gründen.

Wenn das Unglück uns in der Einsamkeit einesGrabes rührt, so wird cs uns noch mehr angrcifcnbeim Anblick einer Wiege, die das Schicksal hcimgcsucht.Hier ist es dann nicht mehr die bloße Erinnerung anein vergangenes Ereigniß, an ein unglückliches Geschöpf,das aber zu leiden aufgehört, sondern hier sehen wirdie schmerzenbeladcne Wirklichkeit, die nichts denn lauterFreude kennen sollte, wir sehen hier ein ganzes Lebenbedroht, das nichts verbrochen und die Strenge desMißgeschickes mit Nichten verdient hat.

Jetzt will der Gang der Dinge, daß man das alteFrankreich mit Schmach belade, und daß man nichtsBewunderungswürdiges, ausser im neuen Frankreich,finde. Man gräbt die königlichen Gebrechen und Schwä-chen aus der Vergangenheit hervor, und bewundert dierevolutionären Gebrechen und Thorheiten. Haben aberdiese Schwächen Frankreich so viel gekostet, als die Aus-gelassenheiten eines Danton und eines CamilleDeümouli ns? Das Betragen dieser Volks-Karilinws