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Memoire über die Gefangenschaft der Frau Herzogin von Berry
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Bei der Anarchie aller Prinzipien, im Mangel allerSchutzwchrcn) hat ihr die Legitimität die beste Schuiz-wchr, nnd das am wenigsten zn bestreitende Prinzipgeschienen.

Was mich zu Grunde gerichtet, sagte Napoleonauf dem Felsen von St. Helena, war hauptsächlich,daß meine Dynastie nicht alt genug gewesen. Zeh würdemich sogar vom Fuße der Pyrenäen wieder erhobenhaben, wenn ich nur mein Enkel gewesen wäre, —das ist die magische Kraft der Vergangenheit. DieHerzogin ist gekommen, nicht um uns unsre Freiheitenzu nehmen, sondern um sie unter eine und dieselbeStandarte zu vereinigen, um die Interessen zu garau-tircn, die Brüder miteinander zn versöhnen, die Wundenzn heilen, die Leidenschaften zn beruhigen und die Par-teien zu entwaffnen. Sic glaubte, Heinrich V. wäredas Unterpfand des Friedens; als sie an das Ufer derBretagne stieg, ist sie gekommen uns zu sagen, wasJohanna von Montfort zu ihren Freunden ge-sprochen, denen sie ihren verwaisten Sohn vvrstelltc:«Sehet da mein kleines Kind, das, wenn Gottwill, der Wiederhersteller seines gnädigen Herrn Vatersseyn wird.» Im Vertrauen aufdaS Recht, das Unglück,den Muth und die Tugend ist die Herzogin herbcigeeilt,um uns ihren Wicderherstcller zu bringen.