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Memoire über die Gefangenschaft der Frau Herzogin von Berry
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jagte selber: « Man nimmt die Krone meines Soh-

nes, und trägt Sorge um meine zerrissenen Kleider. >>Man nimmt also die Krone des Sohnes und behältdie Mutter im Gefängniß. Der Mutter wird nichtsabgchcn ; man wird ihr erlauben offene Briefe von ibrcnBuchhändlern und Künstlern, die sie in Schutz genom-men , zu empfangen; aber man wird sich weigern, ihrBriefe von Personen zngchen zu lassen, die sich beeilen,das Opfer ihrer Dienstergebenheit zu den Fußen derHerzogin zu legen. Sie wird im Innern der Festungspazieren gehen, aber begleitet von einem Commandantenoder Gensdarmcn, und die Stadt Blaye wird ein ver-schanztes Lager von Spionen scyn. Sie wird einenArzt haben, wenn sie krank ist, und zwar einen edel-denkenden und geschickten Mann, aber nicht den,welchen sie verlangt haben würde. Man wird ihr ihreUnglücksgefährtinnen entziehe», aber ein kleines Hündchenin die Wohnung der Löwin einführen. Madame wirdwohl genährt werden; aber ehe die Speisen ihr auf derTafel vorgesetzt werden, werden sie erst untersucht wer-den. Madame wird gut gekleidet seyn; aber dieKleidungsstücke, die man ihr giebt oder die sie auszieht,werden ausgetrcnnt, anfgcwickelt und in allen ihrenFalten untersucht. Endlich darf sie Alles zeichnen,was sie aus dem Reiche ihrer Ahnen weiß, alle.