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Memoire über die Gefangenschaft der Frau Herzogin von Berry
Entstehung
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Raume, worin sie, umgeben voir Huldigungen, sollteumherreiscu können, und sogar dieses Meer, das siezu den gastfreundlichen Ufern getragen, darf sie zeich-nen ! Kan» man sich besser befinden? Sollen nichtdie Mutter Heinrichs V. und die Royalisten vondem lebhaftesten Dankgcfühle für solche Verbindlichkei-ten erfüllt scyn?

Die Jugend und die Gesundheit von Madame habennicht ungestraft den Beschwerden und den Leiden ge-trotzt : sie hat sich unter der Last dieser nämlichen Jahregebeugt, die, wcgschreitend über ihr Haupt, ihr nichtsals den Frühling ihres Lebens lassen sollten. Wirdürfen für sie nichts Außerordentliches besorgen; ichweiß es; wir sind nicht mehr in der Zeit, wo falschePriester sich in die Kerker schlichen, und dem Tribunalunversöhnlicher Menschen das Geheimnis; des TribunalsGottes, der verzeiht, schaucrerregend überantworteten.Ein neuer Simon wird nicht zur Nachtözeit kommen,um den Muth wieder zu erwecken, wie der alte Simondie Unschuld wieder erweckte. Der quasi-legitimistischeSchuster wird an die Mutter Hein rich'S V. in denFinsternissen nicht die Frage stellen, die der Schusterdes Convents an den kleinen armen Ludwig XVII.gerichtet: «Capct, schläfst du?» Aber kann nicht

der Kummer das Amt des Erweckers im Tempel erfüllen ?