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Memoire über die Gefangenschaft der Frau Herzogin von Berry
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seils von RcchtSgelchrten und politisch durchgebildctcnMännern vorzuschlagc»; unter den Erster» würde ichsogar der erlauchten Gefangenen die Namen der berühm-testen Redner vorgcschlagcn haben, die ihrer Sacheganz entgegengesetzt denken; wiewohl cs schwer ist, einenMann zwischen seine Ehre und seine Meinung zustellen, und durch diese unnatürliche, gezwungene Stel-lung der Aufschwung seines Talentes und die Frcimü-thigkcit seiner Sprache gehemmt worden wäre.

Ich war also nicht erschienen, um Aufsehen zu er-regen, und die Gelegenheit zu ergreifen, abermals michsichtbar zu machen. Als ein alter an Mannszuchtgewohnter Soldat war ich hcrbeigceilt, um mich in Reiheund Glied zu stellen, und unter meinen Anführern zumarschiren. Durch ein unbegreifliches Machtgebot zueinem Duell gezwungen, nehme ich die Ausforderungan. Ich versah mich wenig darauf, das Grab deserlauchten Gemahls zu verlassen, um am Fuße desGefängnisses der Wittwe zu kämpfen.

Jene, die mir in christlicher Liebe ein ruhiges,thatloses Leben ancmpfohlen; jene, die mich unumwun-den baten, mich in's 'Ausland zurückzuziehcn, hattengefunden, daß ich mich Ihrem Rache willig und geleh-rig bewiesen. Was die Ruhe betrifft, so habe ich Hungerund Durst darnach; Niemand kann mit mir unzu-