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Memoire über die Gefangenschaft der Frau Herzogin von Berry
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dcn Tod des Herrn Herzogs von Berry, ein-gcwickclt in die Haare der jetzt gefangenen Wittwc,ruhen neben dem Herzen, das Lonvcl jenem Hein-richs IV. ähnlicher machte. Ich habe keineswegs diesehervorragende Ehre vergessen, wovon der gegenwärtigeAugenblick Rechenschaft verlangt, und mich die ganzeVerantwortlichkeit suhlen läßt.

Ich bin, mein Herr, n. s. w.

»Chateaubriand. >>

Ich erfülle jetzt die Verbindlichkeit, die ich in derletzten Stelle dieses, letzten Briefes übernommen habe.Ich bin nicht noch einmal ans meiner Lebensbahn heraus-gcschritten, ich habe dcn Ort meines Exils nicht ver-lassen, um vor den Thoren von Blaye zu schweigen,weil man weigert, sic mir anfznmachcn. Als Vcrthei-digcr von AmtSwegen würde ich in einer glänzen-dem Stellung gewesen scyn; als Vertkeidiger ausPflichterg eben heit bin ich freier; ich kann Allessagen. WaS UcblcS daran ist, wird ans mein Hauptfallen, das Gute aber wird der Frau Herzogin zu stat-ten kommen.

Ich war nach Paris gekommen, mit dein Vorsätze(wie ich dies in meinem Rundschreiben an die Jour-nale erwähnte), Madame die Bildung eines Eon-