nähme von 1'k der Wahrheit gemäß war, nach dem erwähn-ten Kepler'scheu Gesetze, unter einander genau wie diebekannten Zwischenzeiten der Beobachtungen verhalten müssen.Wurde z. B. die zweite Beobachtung drei Tage nach derersten, und die dritte fünf Tage nach der zweiten angestellt,so sind die Zwischenzeiten der Beobachtungen drei und fünf,und eben so müssen auch die Flächen der Sektoren zwischen derersten und zweiten und zwischen der zweiten und dritten Beob-achtung sich verhalten, wenn die Linie 8K richtig angenom-men worden ist. Hat diese Übereinstimmung nicht Statt, sowird man die Distanz 8K so lange ändern, bis die Flächender Sektoren genau wie jene Zwischenzeiten der Beobachtungensich verhalten, und man wird dann überzeugt sei)», daß dieletzten drei Distanzen des Kometen von der Sonne, und dieWinkel, welche zwischen ihnen enthalten sind, mit der Wahr-heit genau übereinstimmen. — Kennt man aber einmal dieseDistanzen und ihre Winkel, so ist die daraus folgende Be-stimmung der eigentlichen Elemente ein reineS geometrischesProblem, welches sich auf mehr als eine Weise auflöscn läßt.
Man wird ohne meine Erinnerung bemerken, daß diesesVerfahren nicht ohne etwas weitläufige Rechnungen ange-wendet werden kann, und daß es zu manchen scharfsinnigenBemerkungen und Kunstgriffen Gelegenheit geben wird, wennman, wie eS bei solchen Arbeiten mit Recht gefordert wird,Kürze in der Berechnung und zugleich auch Genauigkeit inden Resultaten derselben erhalten will.
Eine der vorzüglichsten Abkürzungen, die man sich ge-wöhnlich bei diesen Bestimmungen erlaubt, besteht darin, daßman die Bahn des Kometen als eine Parabel ansieht.Bei der Parabel fällt nämlich die große Are der Bahn ganzweg, da diese hier als unendlich groß gedacht und sonach alsbekannt angenommen wird. In der Thal haben wir obenS. ü/j. gesehen, daß die Parabel nichts anderes ist, alseine Ellipse mit einer unendlich großen Are. Wenn beide