den reflektirten Strahlen der Sonne geschaht ist. — Hierfolgen einige der höchste» dieser Thermometerstande, die manbisher beobachtet hat.
Nördliche Breite. Höchster Thermometer-Stand. Beobachter-
Am Äguator o" 3o°.6 R- - - , Humboldt.
Surinam . 5°38' . . . 22°.9 , . . . Humboldt-
Pondicheri . n"22' ... 32".y » . . . Le Gcutil.
Martinique >4°32" . . . r 8 °.u » . . - t5l-a»valon.
Vcraeruz . 190 ,^ . . . s8°-3 » . . . -Orte.
Zur besseren Übersicht mögen wir damit folgende nörd-licher liegende Orte vergleichen.
Nördliche Breite-
Höchster Thermometer - Stand.
Wien . . 48 °> 2 ^ . .
Paris . . 48°5o^ . .
.... 3o°.8
Petersburg 5y°2k/ . .
Island . bb°3o^ . .
.... >b°.7
Mclville . - -
Den höchsten bisher bemerkten Thermomcterstand aberbeobachtete Beauchamp in Bassora (nördliche Breite 3o°3s)zu -s- 36°.2 R. Auf diese großen Höhen steigt aber dasThermometer nur ans dem Festlandc. Schon die benachbar-ten Inseln haben eine viel gemäßigtere Temperatur. Aufder hohen See aber und in der Nachbarschaft des Äquatorssteigt das Thermometer nie über -s- 24 °, so wie es daselbstauch in der kältesten Jahreszeit nie unter -ff >4-4 fallt.
Beschließen wir diesen Gegenstand noch mit einer inter-essanten Bemerkung des Kapitäns Parry- Nach seinenwiederholten Beobachtungen fand er sein Thermometer, wenncs ganz im freien Felde aufgehängt wurde, immer beträcht-lich tiefer, als auf seinem Schiffe, und selbst in diesem wie-der tiefer, wenn eS auf der See allein stand, als wenn esin der Nähe der zweiten Fregatte vor Anker lag, welche mitihm die Reise nach dem Nordpole gemacht hatte. Dieser