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ander, indem sie ihnen an ihren Enden die Gestalt unserersogenannten Schwalbenschwänze geben, und von außen mitWasser übergießen, wodurch das ganze Gebände gegen dasEindringen der äußeren Luft geschuht wird. Diese Hütten'haben die Gestalt unserer gewölbten Dome, und sind obenmit einer kleinen Öffnung für den Ausgang des Rauches ver-sehen, die den größten Theil des Tages durch eine Eisplatteverschlossen wird. Auf Melville-Island, wo das Quecksilberdurch fünf Monate im Jahre fest gefroren ist, leben zwarkeine Menschen mehr, aber Rennkhiere, Moschusochsen,Hasen und mehrere Gattungen Geflügel scheinen sich hier sehrwohl zu befinden. Kapitän Parry erzählt, daß er undfeine Begleiter auf dieser Insel öfter mehrere Stunden beieiner Kälte von — 35 " R. im Freien zubrachten, wenn siedurch Kleider wohl beschützt waren, wenn sie nicht stille stan-den , sondern sich eifrig in Bewegung setzten, und wenn end-lich kein Wind wehte. Sobald aber nur das geringste Lüft-chen sich erhob, fühlten sie alle einen stechenden oder brennen-den Schmerz im Gesichte, und bald darauf ein Drücken imKopfe, besonders an der Stirne, welches sie nöthigte, beimFeuer Schutz zu suchen. Doch ist die dort bemerkte Kältenoch nicht die größte, die wir kennen. Die letztere hat KapitänFranklin zu Fort Entreprise mit — 40° R. beobachtet.Das Gefrieren des Quecksilbers aber kennt man erst seit demJahre >786, wo es der Franzose Delisle zu Jakutök inSibirien das erste Mal bemerkte.
Diese Bemerkungen über die größte Kälte, welche wirbisher auf der Erde beobachtet haben, werden nicht unange-messen auch von einigen Nachrichten über die größte Hitze,die man bisher im Freien erfahren hat, begleitet werden. Esversteht sich, daß diese, so wie alle vorhergehenden Thermo-meterstände, sich auf eine Lage dieses Instrumentes beziehen,die wenigstens einige Fuß von dem Boden der Erde entfernt,und die im Schatten von den unmittelbaren sowohl, als auch von