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den können, und der herzgewinnende Glanz Seinesmitleidsvollen, Huld- und gnadenreichen Wesens indem Gemcinlein Seiner Freunde lebendig wicder-scheinen. So ist es denn allerdings uns, als denNachfolgern des Lammes, unendlich geziemender, fürdie Feinde der gntcn Sache zu beten, als die Blitzedes Himmels auf ihren Schädel hcrabzubcschwörcn.Unendlich angemessener ist cs unserm Stande, imWege der Geduld und Sanftmuth feurige Kohlenzu sammeln auf das Haupt der Widersacher, unddurch die Macht der Liebe sie zu überwinden, alsin sinaitischer Weise den Zorn des Allmächtigen wi-der sie auf den Plan zu fordern. Kurz, in unsermganzen Thun und Wesen soll cs sich bekunden, daßwir die Kinder eines Herren sind, der '/nicht ge-kommen ist, der Menschen Seelen zu verderben,sondern zu erhalten;" und daß sich für unsere ar-men Herzen unter dem Kreuz jenes Herrn derQuell einer Liebe geöffnet hat, der es ein Geringesist. Alles zu vertragen. Alles zu glauben. Alles zudulden, und deren feurige Gluth auch viele Strömenicht ausziilöschcn vermögen.
"Du Mann Gottes, laß meine Seele und dieSeele deiner Knechte, dieser Fünfzigc, etwas vordir gelten!« So also der Hauptmann, flehentlichund auf den Knien; — und dieses aufrichtige Beu-gen ward seine Rettung. Tenn nur wider die Tro-
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