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stige Liebe zu Gott und Seiner Suche, und imDienste eines heiligen Eifers für die VerherrlichungSeines Namens wurden sie, geschwungen. Der Krebsder Abgötterei hatte sich nur zu tief schon in dieEingeweide des auscrmahlten Volkes hincingefresscn,und da bedurfte cs solcher blutigen Mcsscrschnitte,wenn das arme, kranke Volk genesen sollte.
Ucbrigcns haben wir bei Geschichten, wie unsereheutige, immer wohl zu erwägen, daß die Zeit desalten Bundes oder des Gesetzes gar eine anderewar, als die des neuen Bundes oder der Gnade,und daß Vieles, was für einen Elias sich wohl zuthun geziemte, für ein Kind des neuen Testamentessich keineswegs geziemen würde. Ihr kennt ja Allejenes erfreuliche Wort, Luc. 9, 55., in welchem sichder Heiland selbst über die Verschiedenheit der altenHaushaltung von der neuen, namentlich in Betreffder göttlichen Vcrfahrungswcise gegen die Sünder,bedeutsam ausspricht. Gewiß war die Entrüstungder Jünger über jenen samaritanischcn Flecken, derdem Herrn der Herrlichkeit die Aufnahme versagte,an sich betrachtet, eine heilige und gerechte; nurwar die Art und Weise, in der sie ihren Eifer umdie Ehre ihres Meisters thatlich erzeigen wollten,durchaus dem Standpunkte nicht angemessen, wel-chen sie als Jünger des Me »sehen so h ne s An-nahmen. Sie "wollten, wie ihr wißt, in die Fuß-stapfcn Eliä treten, und sprachen: »Herr, willst du,so wollen wir sagen, daß Feuer vom Himmel falle.