Druckschrift 
2 (1831)
Entstehung
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senkten Hauptes dem Propheten entgegen, beugtseine Knie vor ihm zur Erde, und spricht in flehent-lichem Tone und mit dem Ausdrucke der tiefstenund aufrichtigsten Ehrfurcht:Du Mann Gottes,laß meine Seele und die Seele deiner Knechte, die-ser Fünfzigc, vor dir etwas gelten. Siehe, dasFeuer ist vom Himmel gefallen, und hat die erstenzwcen Hauptmäuncr über Fünfzig mit ihren Fünfzi-gen gefressen; nun aber laß meine Seele etwas gel-ten vor dir!" O wie herzlich mogte Elias sichfreuen über dieses Beugen vor dem lebendigen Gott,welches ihn der traurigen Nothwcndigkeic überhol»,zum dritten Male mit verzehrenden Fcucrflammcnder Ehre seines Herrn sich anzunchmcn. Tenn für-wahr, seine Seele hatte, wie die Seele Gottes, kei-nen Gefallen am Tode des Gottlosen; sondern daswar seine Lust, wie cs die Lust seines Herrn ist, daßsich der Sünder bekehre von seinem Wege und lebe. Nicht wenig mag er selbst darüber gelitten ha-ben, wenn er gcnöthigt ward, das Schwert des All-mächtigen ans der Scheide zn fordern, und seinFeuer vom Himmel. Aber wo cs geschah, da gebotcS ihm also sein göttlicher Berns; da erheischte csder heilige Zweck seiner Sendung: die Vertilgungdes Götzen- und Teufelsdicnstcs und die Wicdcr-autrichtuug des untertretcucn Gesetzes und des er-loschenen väterlichen Glaubens. Die Waffen auchder Ritterschaft Elia waren nicht fleischlich. Esführte sie die Königin der Leidenschaften, die brün-