Druckschrift 
2 (1831)
Entstehung
Seite
333
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mit seinen Reisigen ab, und schon zittern wir, dasfürchterliche Zorngericht zum dritten Male sich wie-derholen zn sehen. Elias sitzt noch immer an dersel-ben Stelle ans seiner Höhe. Es fällt ihm nicht ein,zn fliehen, oder gar den Feinden seines ewigen Kö-nigs den Frieden anznbietcn. Er fürchtet sich nichtvor vielen Tausenden; denn er weiß, daß er in derMacht seines Gottes Wagen und Renterei genugbat, um damit, ohne einer anderweitigen Hülfe zubedürfen, wenn cs seyn müßte, die Armee einerganzen Welt in den Staub zu legen. Wie nunder dritte Hauptmann an der Spitze seiner Schaarzn dem Berge hinankommt und sichet den MannGottes, von den Leichen der Erschlagenen umgeben,wie einen Kriegesmann ans einer andern Welt instolzer Nnhe ans seinem Felsen sitzen, da überfälltihn ein Schauer der Angst und der Ehrerbietung,dessen er vergeblich Meister zu werden sich bemüht. Es ist ihm, als sähe er eine feurige Mauer lo-dern um diesen Mann, durch welche mit keiner Ge-walt hindurch zn brechen sey. Er fühlt es, daßman die Waffen trage gegen den Himmel, ja gegenden Allmächtigen selber, indem man sic trage gegendiesen seinen Gesandten; und vor dem Kampfe schonzu Boden geschlagen von dem großartigen Eindruck,den die bloße Nähe des heiligen Sehers auf ihnmacht, und übermannt von der lebendigen Ahndung,daß Eliä Gott der rechte sey, steckt er sein Schwertin die Scheide und seine Fünfzig mit ihm, tritt ge-