Endor. Um dcn König für seinen abgöttischen Fre-vel zu strafen, und zugleich dem Zauberwcscn in Is-rael einen vernichtenden Schlag zu geben, trat, be-vor man sich's versehen, der lebendige Gott in dieScene ein. Ihr wollt dcn Samuel? dachte Er;wohl, da habt ihr ihn! — und so sandte Er, stattdes Spuck- und Schattenbildes, welches das Weibdurch trügerische Satanskünste heranfzuzaubcrn ge-dachte, den Propheten selber mit Blitz und Don-ner im Munde, und mischte damit in die ruchloseGaukelei einen Ernst, der furchtbar genug war, umAllen, die davon hörten, die Lust zu solchen Kün-sten der Finsterniß für immer vergehen zu machen.— O Kindlein, bleibet denn bei Ihm, der euer Le-ben ist. "Wer von mir weichet, spricht der Herr,an dem wird meine Seele keinen Gefallen haben."
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Doch wir eilen im Geiste gen Samaria zurück.Der König Ahasja liegt auf seinem Lager, unddenkt, wo etwa nun auf der Landstraße gen Ekronseine Boten sich befinden mögten. Siehe, da dringtGcwichcr der Rosse zu ihm herauf aus dem Schloß-hof, und ehe er sich's versteht, öffnet sich die Thürseines Gemachs, und die Abgesandten stehen vor sei-nem Bette. "Wie, fragt der König mit nicht ge-ringem Befremden, schon zurück? Was hat das zubedeuten?" Und die Boten fangen an, ihm ohneHehl zu erzählen, was auf dem Wege ihnen begcg-