Druckschrift 
2 (1831)
Entstehung
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sich mit erheuchelter Ehrerbietung tief zur Erde nie-der, und betete ihn an. Und Samuel, erzähltnun die Schrift, sprach zu Saul: "Warum hast dumich unruhig gemacht, daß du mich hcraufbringcnlassest?" Saul aber offenbarte ihm die Absicht die-ses seines Ganges gen Endor, und sprach:Ichhabe dich rufen lassen, damit du mir weisest, wasich thun soll." Da thut denn Samuel seinen Mundauf, und spricht zum Könige im Namen Gottes:»Was willst du mich fragen, weil der Herr von dirgewichen und dein Feind worden ist? Der Herrhat Ihm gcthan, wie Er durch mich geredet hat,und hat das Reich von deiner Hand gerissen, undDavid, deinem Nächsten gegeben. Darum, daß duder Stimme des Herrn nicht gehorchet, und denGrimm seines Zornes nicht ansgcrichtct hast widerAmalck, darum hat dir der Herr solches jetzt ge-than. Dazu wird der Herr auch Israel mit dir ge-ben in der Philister Hände. Morgen wirst dn unddeine Söhne mit mir sepn. Auch das Lager Israelwird der Herr in der Philister Hände geben!" SoSamuel, und wie er das gesagt, ist er verschwun-den! Ta steht nun der arme König. Mein Gott,wie wird ihm! Wacht oder träumt er. O daßer träumte! Ter Boden wankt ihm unter den Fü-ßen. Die Knie brechen zusammen. Er beginnt zusinken, sein Angesicht erblaßt, und wie ein Todterschlägt er ohnmächtig zur Erde. Dies war dertragische Ausgang der Reise Sauls zur Zauberin in