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2 (1831)
Entstehung
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bewirken, und ihm bessere Dinge verheißen. AufSamuel steht jetzt seine Hoffnung. Samuel soll ra-tbcn, helfen, retten. Samuel ist nun sein Gott;Samuel sein Heiland. Das Weib will ihr ruch-loses Spiel beginnen. Sie zieht den gcheimnißvol-len Kreis, und fängt eben an, ihre Zauberformelnherznmurmcln, und die finstern Mächte zur Hülfeherbei zu rufen. Ha! was bcgicbt sich da! TieSprache stockt ihr, sie schaudert zusammen, sie bebtan allen Gliedern, und steht wie angcdonncrt. Wasist das? Etwas Unerwartetes und Unerhörtes.Eine Erscheinung, wie sie sic nie gesehen; eine hohe,lebendige Gestalt, die sie nicht hcraufgcrufcn. Mitwilden Augen starrt sie die Erscheinung an, ihrHaar sträubt sich zu Berge, und ausbrechcnd in ein.gräßliches Zetergeschrei, ruft sie wie eine Verzwei-felnde:Ha! warum hast du mich betrogen?Dubist Saul!" Der König behält die Fassungentsetzliche Fassung dies! und ruft ihr zu:Furchte dich nicht; was stehest du denn?" DasWeib erwicdcrt:Ich sehe Götter, d. i. einc^ hohe,angesehene Person aus der Erde heraufstcigen."Saul, der selbst die Gestalt noch nicht sah, vielleichtweil ihm, wie es bei solchen Zaubereien zu geschehenpflegte, die Augen verbunden waren, fragt die Be-schwörern::Wie ist er gestaltet?" Das Weibspricht:Es kommt ein alter oder bärtiger Mannherauf, und ist bekleidet mit einem seidenen Mantel."Oa merkte Saul, daß cs Samuel war, und bückte