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Samuel geboten, die Amalckitcr zu schlagen, und siealsdann mit Allem, was sic besäßen, zu bannen.— Saul schlug die Feinde nach dem Worte desHerrn, und nahm ihren Fürsten Agag gefangen;schonte aber sein, und was gemästet war unter demeroberten Vieh, und was überhaupt von der Beuteihm gefiel, das verbanncte er nicht, sondern behieltcs für sich, und gestattete auch dem Volke, davonznrückznbchalten, was sie wollten. Da sprach derHerr zu Samuel: "Es reuet mich, daß ich Saulzum Könige gemacht habe, denn er bat sich hintermir abgewcndct, und meine Worte nicht erfüllet!"Und Samuel ging hin, sich seines Auftrags zu ent-ledigen. Und wie Saul den Propheten kommensicht, ruft er ihm mit erzwungener Freundlichkeitentgegen: "Gesegnet scpst du dem Herrn! Ich habedes Herrn Wort erfüllet!" — „So, crwicdert Sa-muel; was ist denn das für ein Blocken der Schafein meinen Ohren und für ein Brüllen der Rinder,das ich höre?" — Saul stutzt und wird verlegen.Da»»'nimmt er sich zusammen, der Heuchler, undspricht: "Von den Amalckitern haben sie sie gebracht.Das Volk verschonte des besten Viehes, um Opferzu bringen dem Herrn, deinem Gott." Aber Sa-muel that seinen Mund auf in heiliger Entrüstung,und verkündigte dem lügnerischen Menschen, daßHott im Zorne das Königreich von ihm und seinemHanse hinweggerissen habe. "Und, setzt er hinzu, csleugt der Held in Israel nicht; er ist kein Mensch,