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2 (1831)
Entstehung
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blick, und ihre Rosse scheuen und wollen nicht wei-ter. "Der Tbisbitcr?" flüstert einer dem andernängstlich zu; doch che sie Zeit gewinnen, weiter zufragen und zu rathcn, steht der furchtbare Fremd-ling schon vor ihnen da, und das Ungewitter desgöttlichen Auftrags, den er an sie hat, entladet sich."Ist denn gar kein Gott in Israel, donnert es anihr Ohr, daß ihr hingehet, zu frage» Baal-Scbnb,den Gott zu Ekron? Wendet um und saget cuermHerrn: So spricht der Herr: Du sollst nicht vondem Bette hcrabkommen, darauf du dich gclegcthast; sondern sollst des Todes sterben!" DerFremdling sprach cs, wandte sich und verschwandzwischen dem Gebüsch am Wege. Leichenblaß vorEntsetzen über diese unvermnthcte Begegnung sehendie Boten zitternd einander an, und wissen nicht,was sie sagen sollen. Daß sie so frühe schon ihremFürsten den Bescheid auf seine Frage würden über-bringen können, und obendrein umsonst und un-entgeltlich, das hatten sie sich freilich nicht träu-men lassen. Und von wannen hallte dieser Be-scheid? Sie fühlen cs, daß er von einem Ora-kel herüber tönte, dessen Sprüche nicht trügen.Die Lust, ihre Reise fortznsetzcn, ist ihnen ver-gangen. Der bloße Gedanke, ihre Rosse weiter zntreiben, macht sie schaudern. Ist cs ihnen doch, alssähen sie die Straße gen Ekron in eitel Fenerflam-men lodern, und in einem Todeöpfnhle enden. Ander einmaligen Begegnung dieses fürchterlichen Man-