Druckschrift 
2 (1831)
Entstehung
Seite
306
Einzelbild herunterladen
 

tlM machen wollen. Ihr Sorgenden, mit cuerm',Was werden wir essen, trinken und womit uns klei-den?" was macht ihr? Ist euer Priester gestorben,und müßt ihr selbst das Amtsschild tragen? Das styferne! Werfet eure Sorgen ans Ihn, und gebt euchzur Ruhe. Was gilt's. Er wird schon rathen?Ferner, euer Licht über das Zukünftige bleibe beiIhm. Laßt euch nicht irre noch stutzig machen durchdies und das. Es wird ja Alles kommen, wie csder große Seher von Nazareth vorausvcrkündigt.Von der hohen Zinne Seiner Weissagungen herschaut in die Zeit hinaus, so habt ihr einen festenStand im Gewirre der Tagsgeschichtc. Was dieZeitungen bringen, wißt ihr der Hauptsache nachschon voraus; ihr versteht das Buch der Wcltbegc-benhcitcn; ihr kennt die Fortsetzung und den glor-reichen Schluß desselben. Uebcr den dunkeln Vor-dergrund fliegt das Auge hinaus in goldne Fernen,die dahinter liegen, und diese kommenden Jnbcltageumwcben die Wolken der Gegenwart euch schon mitrosigen Säumen. Endlich, unsere ganze Weisheitbleibe bei Christo. Halten wir an dem festen, pro-phetischen Worte, und das um so tapfrer und treuer,je mehr der große Lügner in unfern Tagen daraufans ist, aus dieser einigen Citadelle, darin wir sichersind, uns zu vertreiben, und diese göttliche Waffcn-kanimcr uns auszutragen. Weg mit der Philosophieund falsch berühmten Kunst; weg mit den Träu-mern, die sich neuer Offenbarungen rühmen; weg