Druckschrift 
2 (1831)
Entstehung
Seite
307
Einzelbild herunterladen
 

307

mit den Geistersehern und den aufgeblasenen Jnspi-rirten, die da »Geist! Geist!» schreien, und istdoch eitel Fleisch und Trügerci dahinter, und erfre-chen sich, an den heiligen Buchstaben des geschriebe-nen Wortes die frevelnde Hand zu legen. »Küch-lein, rufen die Apostel, bleibet bei Dem, das ihrgehöret habt von Anfang.» »O Thimothcns, be-wahre, das dir vertrauet ist, und meide die ungast-lichen, losen Geschwätze.» Ja Lcvi, dein Achtund dein Recht, dein Rath, dein Wissen, deine Weis-heit bleibe bleibe bei deinem heiligen Manne.

Wir haben schon gehört, daß auf den Edelstei-nen des Urims und Tummims die Namen der Kin-der Israel geschrieben standen. O das hatte etwasGroßes und Herrliches zu bedeuten. Christus trägtdie Namen seiner Kinder. Sie sind auf Ihn gelegtvon Gott, und Sein Name ist gelegt auf sie.Mclchisedck ist in einem gewissen Sinne ich, undich bin Er; denn »wie Er ist, sagt Johannes, sosind auch wir in dieser Welt.» Nicht Christus blosist gestorben, anferstanden, gen Himmel gefahren,und von Gott gekrönt mit Preis und Ehre; son-dern ich in Christo. Das ist eine unaussprechlichgroße und selige Sache. Alle Apostel wußten umdies Gchcimniß, alle lebten in dieser Wahrheit, alletranken sich daraus den Himmel in's Herz, und allebcthcucrn uns, daß sich die Sache wirklich so ver-halte. Wenn Paulus die Augen des Glaubens auf-wärts schlug, und sah den Herrn der Herrlichkeit

26 '