Druckschrift 
2 (1831)
Entstehung
Seite
291
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weisen, daß er cs war, der den Götzendienst schufund biclt, und in dessen Zauberkräften jenes Gebäuder Finstcrniß und Lüge seinen vornehmsten Haftpunkthatte. Sobald alsdann das Heidenthnm eben vonjener satanischen Magie wird entkleidet seyn, wirdcs augenblicklich den Söhnen der Wüste wie Schup-pen von den Augen fallen. Sie werden erstaunen,daß sie Jahrtausende hindurch einem puren Nichtshaben anhangen können, und von Morgen undAbend werden sie kommen, um mit uns in Zionanznbeten. Nun, jener Götze zu Ekron und seinOrakel war also das Erste, was dem kranken Kö-nige zu Samarien in den Sinn kam. Er versam-melt seine Diener um sein Lager, um durch sie einenFrevel zu begehen, wie in Israel kein größerer be-gangen werden konnte.Gehet mir hin, spricht erunverschämt und offen, und fraget den Baal-Sebub,den Gott zu Ekron, ob ich von dieser Krankheit ge-nesen werde?"

Ahasja's schändliches Beginnen kann sich deräußern Form nach unter uns nicht leicht mehr wie-derholen. Tie Götzen sind aus unserer Mitte hin-wcggcthan, und um den Teufel selbst zu consnltiren,dazu ist ja die Welt zu aufgeklärt, die den Satansammt der Hölle längst unter die unangenehmenHirngcspinnste einer trüben Vorzeit verwiesen hat. Und doch, genau besehen, steckt selbst auch dasphilosophische Jahrhundert von jenem heidnischenSauerteige noch voll, mag er immerhin in etwas

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