WO
sacken stimmt dem schreckensvolle» Ende seines Va-ters mir im Gesichte eines tauschenden Traumes anihm vorübergcgaiigcn, und anstatt sich zu beugenvor dem lebendigen Gott, hängt er sein Herz andie Götzen und läuft nach Ekrou. In der Philister-stadt Ekron befand sich ein Orakel. Man betete da-selbst den Götzen Vaal-Scbub, d. h. den Flicgcngottan, welchen Namen er wahrscheinlich daher bekommenhatte, weil man die Fliegenplagc, von welcher dieseGegend öfter heimgcsucht wurde, seinem Zorne zu-schricb, oder den Abwchrer derselben in ihm ver-ehrte. Dieser Götze crthciltc zu Ekron, so hieß cs,den Fragenden durch seine Priester allerlei Auf-schlüsse über die zukünftigen Ereignisse und Schick-sale ihres Lebens, und fand so allgemeinen Glauben,daß die Wallfahrten dorthin Jahr aus und ein keinEnde nahmen. — Daß die Weissagungen und Wun-der, die hier zu geschehen pflegten, nicht auf bloßenSchein und Priestcrbetrug hinauslicfen, sondern daßihnen zugleich etwas Reales, durch dämonische Ein-wirkungen Hervorgcrufencs zum Grunde lag, dasunterliegt wohl eben so wenig einem Zweifel, alsdaß das Heidcnthum überhaupt von einer höllischenMagie gestützt und getragen wird, ohne welche cskein halbes Jahrhundert würde fortbestandcn haben.— Wenn einst in dem göttlichen Gerichte über denAntichristen und sein Reich der Satan jene entschei-dende Schlacht wird verloren haben, die ihm imWorte Gottes angckündigt wird, so wird cs sich er-