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2 (1831)
Entstehung
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Gottes geschlagen, lodt oder an Gliedern gelähmtzu Boden gestürzt, oder von irgend einem andernUnfall betroffen worden scycn. Da wird denn derErnst Gottes durch den Gegensatz des Spaßes, inden er hercintritt, dcstomchr hcrvorgchobcn, dasGöttliche in dem Derhängniß wird um so deut-licher erkannt, und der Schrei wider die Eitelkeitder Welt, den solche Gerichte in sich tragen, wirddurch den Coutrast desto gellender und lauter.Ahasja liegt also darnieder; aber leider verhältcs sich mit seinem Krankenbette, wie mit so man-chem andern, das wir zu sehen bekommen. Es bie-tet wenig Erfreuliches dar, und liefert nur einenneuen Beweis für die traurige Wahrheit, daß dieschärfsten Spieße und Nägel äußerer und innererLeiden noch lange nicht scharf genug sind, um daäharte Herz eines Sünders zu durchbohren, und daßdie bekehrende Kraft nicht liege in Unfällen und Bc-gegnissen von Außen, sondern allein in Gottes Er-barmen, und in den siegreichen Wirkungen Seinerallmächtigen Gnade. Was hatte Ahasja zu seinesVaters Zeiten nicht Alles gehört und gesehen, dasihn, menschlich zu nrthcilen, zur Buße hätte leitenkönnen. In welchen Zeugnissen hatte sich der All-mächtige in Israel auf's Nene geoffenbart, und wasfür erschütternde Documcnte Seines Ernstes undFeuereifers von sich gegeben. Das Alles mußte demAhasja noch frisch im Gedächtniß scyn; aber derMensch benimmt sich, als wären diese großen That-

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