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2 (1831)
Entstehung
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gen seines Vaters und seiner Mutter fortwandclte,und Israel sündigen machte. Er diente dem Baalund betete ihn an, und erzürnte den Herrn, denGott Israel, wie sein Vater that. So durfte alsoder Allmächtige das Schwert der Rache noch nichtin die Scheide stecken. Der erste empfindliche Schlag,von dem Ahasja getroffen wurde, war der Abfallder Moabiter. Seit langen Jahren war dieses Volkden Königen von Israel zinsbar gewesen; unter >Ahasja aber empörte sich's und errang sich seineSelbständigkeit gewaltsam wieder. Von einer an-dern Heimsuchung, die über unfern König erging,erzählt die heutige Geschichte. Als er nämlich einesTages auf einem Balkone seines Pallastcs stand, dabrach plötzlich das Geländer, auf das er sich lehnte.

Ter König fiel herunter, ward verwundet, und er-krankte schwer. Weil die Geschichte sagt, cs sey dasGitter am Saale gewesen, so scheint es fast, alshabe ihn bei irgend einem festlichen Anlaß, bei Ge-legenheit eines Gastmahls oder eines Trinkgelagesjener Unfall betroffen. Nicht selten richtet es derHerr so ein, daß er die Leichtfertigen grade dann ,mit seinen Gerichten erhascht, wenn sie so recht in jihrem Elemente sind und eben ihren Götzen opfern.

Wie oft hört man z. V. nicht von Menschen, diemit dem schäumenden Glase in der Hand, oder inder Thcaterlogc, oder unter dem Geschrei der Gei-gen und Pfeifen, oder in sonst einem lustigen undgottvergessenen Momente, plötzlich von der Hand