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2 (1831)
Entstehung
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Aber sie schließt das Hunger» nach den Krenzes-früchtcn in sich; und dieser Hunger soll mit derGerechtigkeit des Lammes erfüllet werden. Von demAugenblicke an, da wir göttlich betrübt, die Handdes Glaubens nach diesem Schmucke ausstrcckcn,werden die Batterien des Zorns, die wider uns ge-richtet standen, zurückgefahrcn, die Flüche verstum-men, ein Ruf der Gnade, der nun für ewig gilt,tönt uns entgegen, und am Himmel unseres Lebenserscheint als Zeichen des Friedens das Kreuz;»Dabei will ich gedenken, spricht der Herr, daß ich

diese Sünder nicht mehr verfluchen will!»-

Wir scheiden von dem Könige Ahab. Er seyund bleibe uns denn ein warnendes Erempel, wieman nach den außerordentlichsten HeimsuchungenGottes, nach den stärksten Lockungen, nach den leb-haftesten Rührungen, und selbst nach einem gewissenVilßkampfe und nach auffallenden Gebets-Erhörnn-gcn am Ende doch noch könne verloren gehen.Unsere Buße sey besser, denn Ahabs Buße. Bußethut ihr vielleicht wohl Alle noch einmal. Ach ja,wenn das Stündlcin da ist, da der Arzt mit denAchseln zuckt, und die Hoffnnng ans ist, und derRückweg in die Welt für immer abgeschnittcn, undman nun mit dem Gedächtniß seiner Sünden alleingelassen, die Pforten der ernsten Ewigkeit sich öff-nen sieht, dann thut sich's schon Buße. Aber esgicbt auch eine Buße zum Tode und zur Verdamm-nis!; und die ist freilich nicht selten. O, wie Man-