Druckschrift 
2 (1831)
Entstehung
Seite
279
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Er behütet sie, damit Andere, die eine gute Mei-nung von diesen Leuten haben, nicht denken mögten:"Ach siche, er rafft die Frommen weg mit den Gott-losen!« und um sie noch ferner als Werkzeuge zurFörderung Seiner Sache zu benutzen; nicht aber,um ihnen durch den Segen ihre Kindschaft zu ver-siegeln. O meine Brüder, Niemand betrüge sichselbst! Es sey denn, daß ihr von Neuem geborenwerdet! sonst heißt cs über euch, wie über Ahab:«Hast du nicht gesehen, wie sie sich vor mir bücken?Weil sic sich denn bücken vor mir, will ich das Un-glück nicht cinführcn bei ihrem Leben. Aber dereinstsoll der Tag sie ergreifen, wie ein Dieb, und dieStimme sie erschrecken: Ich kenne euch nicht, nochweiß ich, wo ihr her scpd!«

Meine Brüder, so viele eurer noch draußensind, die befinden sich Alle in einer ähnlichen Lage,wie Ahab damals auf dem Acker Naboth's. Furcht-bare Flüche sind über euch ausgesprochen, entsetz-liche Donnerwolken brüten euch über dem Haupte.Wolken, in denen schauerliche Blitze für euch schla-fen, und aus welchen gräßliche Schwerter an seide-nen Fäden auf euch niederhangen. Sie werden sichentladen, diese Wolken; die Blitze werden zucken,die Fäden reißen und die Racheschwcrtcr nicderfallen.Unglückselige! ein Ausweg steht euch offen: das rechteSelbstgcricht, die wahre Selbstvernichtung; keinzweiter. Nicht, als ob diese Selbstvernichtung fürsich so viel in Gottes Augen gölte; das sey ferne!