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2 (1831)
Entstehung
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ist in Christo "die Gerechtigkeit Gottes"; selbst seinFordern stellt cs nunmehr ein; denn was das Ge-setz gebietet, ist nichts anders, als die Fracht, wel-che der gute Baum aus seinem göttlichen Saft undMark schon von selbst mit Lust und unwillkühr-lich hervorbringt.

Von so herrlicher Art, wie wir sie eben be-schrieben haben, war die Buße des Königs Ahabnicht. Die Feindschaft wider das Gesetzwar in seiner Seele nicht aufgehoben und von derLiebe verschlungen. Die Strafe machte ihn beben,nicht die Sünde. Hätte kein Fluch gehangen andem Gesetze, das er übertreten, so würde die Ucbcr--trctung ihn wenig geschmerzt haben. Ja, da dieStrafe verzog, trat er alsobald auf den Weg desVerderbens wieder zurück, und lieferte damit denunzweideutigsten Beweis, daß seine Betrübniß nuraus der Selbstsucht erwachsen, und die Herrschaftund Liebe der Sünde keineswegs in ihm gctödtetwar.

Obgleich cs nun, wie gesagt, keine rechtschaf-fenen Früchte der Buße waren, mit welchen sichAhab zu den Füßen Gottes niederwarf, so hindertedas doch den Allmächtigen nicht, auf diese seineReue eine gnädige Rücksicht zu nehmen. Er sandtedeshalb Sein Wort zu Elias, dem Thisbiten, undsprach zu ihm:Hast du gesehen, wie sich Ahab