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so fürchterlich mich zu verfluchen, und vergönnemir, daß ich dessentwegen, was etwa zurückbleibt,mit der Barmherzigkeit Gottes mich trösten möge.//Aber so billig dieser angebotene Vertrag auch schei-nen mag; cs gcräth auch damit wieder nicht. DasGesetz will sich mit keinem Stückwerk zufrieden stel-len lassen. Es fordert unbedingt einen vollkom-menen Gehorsam; und mag nun immerhin derSünder thun, was er kann, darum stimmt es seineFluchdrommete nicht einen halben Ton sanfter, undkeinen Fcuerpfcil schießt cs ihm darum weniger in'sGewissen. Da steht denn nun der arme, rathloseMensch, und fühlt, daß ihm nun nichts mehr übrigsey, als sich ohne weiteres schuldig zu geben vordem Gerichtshöfe des Himmels, zu bekennen, daßdas Gesetz mit seinen Flüchen Recht habe, seinenmoralischen Banqucrott zu erklären, und mit demApostel zu schreien: -/Ich elender Mensch, wer wirdmich erlösen vom Leibe dieses Todes?" Freilich,die Natur sträubt sich mit Macht gegen dieses Gc-ständniß ihrer Vcrdammnngswürdigkcit; cs ist ihrfürchterlich, sich selbst den Stab zu brechen; csgraus't, es schaudert sie vor solchem Tode. Aberwas Hilst das weiter. Das Licht scheint siegend indie Finsterniß. Wie von tausend Pfeilen durchbohrt,sinkt der arme Mensch an den Stufen des ThronesGottes zusammen, und mit einer Angst, mit einerNoth, mit einer Bestürzung, daß cs die Steinejammern mögte, bricht er wimmernd aus in den