Druckschrift 
2 (1831)
Entstehung
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vor Abend noch bist du gcnöthigt, das ehrenrührigeBckcnntniß dcS Apostels zn unterschreiben und zudem dcinigcn zn machen. Unsere Freiheit ist dabin,unser Wille ein Gefangener des Fleisches; der Todist zu unfern Fenstern Here,'«gefallen, und die Sündefrißt unsere bciligstrn Vorsätze weg, wie Stroh undStoppeln. Unser Herz gleicht einem Wagen vonNatur. Die Ladung ist Verderben, Unseligkcit undTod. Die Rosse, die ihn ziehen, sind die sündlichcnTriebe und Gelüste. Der Fuhrmann, der die Nöß-lcin peitscht und spornt und stachelt, daß sie nichtrasten noch verweilen, ist der Teufel. Die Straßeist der breite Weg, der zur Verdammniß führt, unddas Ziel, wohin die Feuer-Näder rollen, heißt lGeben na. An kein Aushalten noch Hemmen ist dazn denken, es wäre denn, daß die allmächtige Gnadedazwischen führe und ein Neues geschaffen würde imLande; dann wird das Herz ein Himmels-wagen. Nun heißt die Ladung Gerechtigkeit, Friedeund Freude im heiligen Geist. Ein himmlisches Drei-gespann zieht ihn: der Glaube und die Liebe und dieHoffnung. Der Tröster ans der Höhe schirrt dasselbe Han, ernähret es und hält'ö im Stande. Die Straßeist der schmale Weg, der auswärts führt, und das

Ziel der Reise heißt Jerusalem. -

'/Ein jeder Mensch hat seinen Preis, für dener sich losschlägt!" Wie schrecklich das klingt, aufden natürlichen Menschen leidet cS seine volle An-wendung. Um irgend ein Etwas, cs heiße Geld