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zu verderben, sondern der es auch darauf anlcgt,Andere mit seinem Todes-Odcm zu verpesten, undsie in seinen Sturz mit hineinzuzichcn. Ein solcherMensch wird einst neben der Gebürgslast seiner eige-nen Misscthat auch noch die Schuld der Unglück-seligen tragen müssen, die als Opfer seiner Vcrfüh-rungsküuste fielen, und ewig verfolgt von derenVerwünschungen und Flüchen, wird er in seinerdoppelten Höllenangst nur das Eine sich zum Tröstesagen können, daß er durch seine moralischen Meu-chelmorde auch dem Bilde seines Gottes, des Teu-fels, um so viel ähnlicher geworden sey, als seineMitverdammten. —
Tie dritte Klage endlich, die Elias gegen denKönig erhob, war diese: »Ich habe dich gefunden,sprach er, dieweil du dich verkauft hast, Ne-bels zu thun vor dem Herrn." Ja, setzt dieGeschichte hinzu, cs war Niemand, der sichso gar verkauft hatte, übel zu thun vor demHerrn, als Ahab; denn sein Weib Jesabclüberredete ihn also. — Verkauft, um Uebclszu thun! — schrecklicher Zustand! Und wer ist csnicht von Natur? »Ich bin fleischlich, klagt Pau-lus im Blick auf seinen alten Menschen, und uirrerdie Sünde verkauft. Denn ich thuc nicht, dasich will, sondern das ich hasse, das thue ich." —Versuche cs einen Tag mit dem Gesetze Gottes; be-mühe dich, nur eins der göttlichen Gebote ernstlichzu halten, und was gilt's, wie es dich auch kränke.