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2 (1831)
Entstehung
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menschlich; aber an solchen Vermenschlichungen Got-tes nimmt der Glaube so wenig einen Anstoß, daßer darin vielmehr etwas Wohlthuendcs und Erfreu-liches findet. Solch eines Gottes grade bedarf er,eines lebendigen und menschlich faßlichen z eines Got-tes mit Pnlsschlägen, mit Empfindungen, mit Affek-ten. Ein Gott, der in unerreichbarer Hohhcit fernund eisig fremd in den Hintergründen der Ewigkeitthronte, und nns verkündigen ließe, Er sei) in Sei-ner Majestät wie jedem menschlichen Gedanken un-zugänglich, so über unsere Schmähungen sowol, alsüber unser Lob unendlich erhaben, und werde wedervon jenen, noch von diesen im Geringsten berühret;An solcher Gott wäre kein Gott für uns. Da wäreja Kluft und Scheidung; der Glaube aber begehretGemeinschaft und Verbindung. Jede gemüthlichcOffenbarung Gottes thut dem gläubigen Herzenwohl, und selbst auch da, wo Jchovah erklärt, eskränke Ihn, cs bringe Ihn auf, cs reize Ihn zumZorn, wenn eine Creatur Ihm nicht die Ehre gebe,die Ihm gebühre, auch da, sage ich, findet derGlaube etwas Tröstliches und Süßes.

Ter König wird ferner beschuldigt, er habeIsrael sündigen gemacht. Das hatte er durchsein gottloses Ercmpcl sowol, als durch jene ver-ruchten Dccrcte, wodurch er den Baals-Dienst zurStaats-Religion erhob, und die Kinder Gottes denblutigsten Verfolgungen bloßstelltc. Wehe dem,dem es, wie einem Ahab, nicht genügt, sich selber