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2 (1831)
Entstehung
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düstere Wetterwolke, mit Tod und Verderben schwan-ger, kam er daher gewandelt. Keine Meldung sendeter vor sich her; keine Anfrage, ob der König auchgeruhe, ihn vor sich zu lassen. Er nimmt sich dieAudienz im Namen Jchovahs, und trägt kein Be-denken, den Monarchen in Mitten seiner Gärtenund Anlagen zu überraschen, und ihn in seinen Pri-vat-Belustigungen für einen Augenblick zu unterbre-chen. Verwünschte Begegnung für den Fürsten!Hatte er sich doch schon mit der Hoffnung geschmei-chelt, dieses lästigen Gastes imumehr für immer loszu scyn. lieber alle Berge hatte er ihn geglaubt,oder, was er wohl noch lieber gesehen hätte, imGrabe schon. Und plötzlich steht er, wie eine Er-scheinung ans einer andern Welt, ja, wie derGeist des ermordeten Naboth selbst wieder vorihm. Leichenblaß, und vor Wuth und Bestürzungzitternd sicht er den verhaßten Boten hcranschreitcn,und bevor Elias noch ein Wort gesprochen, hat ersich gewissermaßen seines Auftrags an Ahab bereitsentledigt. Ahab fühlt schon, was er will. Er liestihm das Gericht und den Bannfluch aus den Au-gen, und der bloße Anblick des Mannes in der rau-hen Haut ist ihm wie ein Dolchstich und Fcuerpfeilin das schuldbeladene Gewissen. "Hast du michgefunden, mein Feind?« schreit er ihm Giftund Geifer sprühend entgegen; verräth sich aberdamit nur selbst, und wird sein eigener Verkläger.«Du Widersacher, will er sagen, der du allezeit nur

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