Druckschrift 
2 (1831)
Entstehung
Seite
236
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tbun, und er ivürdc lins auffordcrn, sic mit ihm alscinc Führung voller Weisheit, Huld und Liebe auzu-bctcn. Ja, denkt ihr, das kennte seyn; aberwo bleiben dir Verheißungen Gottes, wcu» cs ciucm ^Manne, wic Naboth, also crgchcu kann? Tic !Vcrhcisiuugcu Gottes? Tic bleiben au ihrcm Trte,und sind Alle Ja und Amen! Gott bat dcucu, dicIhn lieben, zugcschworcu, daß ibucu allc Tiugc zumBcsicn dicucu sollcu, und so geschieht cs. Gott hatibucu verbeißen, in Wasser und Fcucr werde Er beiihnen seyn, und Er ist bei ihnen. Aber ihr setzetvoraus, cs sey ihnen verheißen worden, daß über-baupt kein Feuer noch Wasser an sic kommen, keinSchmerz noch Unfall sic betreffen solle; und das istirrig. Es heißt vielmehr ausdrücklich, daß der Wegzum Reiche Gottes '/durch viele Trübsalc gehe,"uud der Heiland verhehlt es seinen Freunden nicht,daß Er ihnen "das Reich bescheiden wolle, wic csder Vater Ihm beselsiedeu habe." Aber wenndem also ist, höre ieb sagen, so müssen wir ja be-ständig in Aengsten schweben, und dürfen in keinerGesabrlichkeit mit Zuversicht daraus rechne», daßwir dem Uugewitter, das uus drohet, entrinnenwerden? Gehen wir durch einen Wald, so steht esdahin, ob wir den Räubern und Mördern in dieHände fallen, oder nicht. Fahren wir über einenStrom, so haben wir keine Gewißheit, ob wir nichtin den brandenden Wellen unser Grab finden. Wirduus Arbeit und Verdienst entzogen, so besitzen wir