nichts, das uns Hoffnung gicbt, Gott werde unsdennoch mit unfern Kindern vor dem Hnngertodebewahren. Wnthct die Pestilenz nm uns her, sodürfen wir eben so wenig versichert sepn, daß derWürgengel an uns vorübcrgehen werde, als es ir-gend Jemand darf. Hinsichtlich der zeitlichen Umfälle sind uns ja keine Verheißungen gegeben, dieuns eine unansblciblichc Bewahrung vor denselbenznsichertcn; folglich sind wir genöthigt, trotz unsererKindschafe, in jeder Gefährlichkeit mit denen, diedraußen sind, denselben Besorgnissen Raum zu ge-ben?" — O nein, meine Freunde, diese Schlüssesind falsch und irrig. Unbedingt ist cs uns frei-lich nicht zngcsagt, daß wir allen Gefahren und Un-fällen entrinnen werden; derjenige aber, der glaubt,wird »die Herrlichkeit des Herr»" sehen, und»alle Tinge sind ihm möglich." Ihr wißt, essind uns große Versicherungen gegeben, Versicherun-gen von unbegrenztem Umfange; Zusagen, die unsnichts mehr zu wünschen übrig lassen. Von welcher-lei Art die Bedrängniß sepn mag, von der wir be-drohet werden, es bedarf nach der ausdrücklichenErklärung Gottes nur "der Anrufung seinesNamens," und wir sind gerettet. Ja, der Hei-land ist uns nach Joh. 15, 5. Bürge, daß, "sofernwir in Jlnn nur bleiben, wir bitten können,was wir wollen, und cs werde uns wider-fahren." Was beißt das aber: "in Jesu blei-ben?" Eine herrliche Stellung, eine große, wichtige
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