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Flüche und Lasierungen ansgestoßen. Nachdem diesgeschehen, wird Naboth ohne Verhör verurthcilt,dem wüthcndcn Pöbel übergeben, vor die Stadthinausgeschlcppt und ohne Barmherzigkeit mit Stei-nen zu Tode geworfen. Und als die blutige Erccu-tion vollbracht war, ging Jcsabcl trinmphirend zuAhab und sprach: "Stehe auf und nimm den Wein-berg Naboth's in Besitz, welchen er sich weigerte,dir um Geld zu geben, denn Naboth lebt nichtmehr, sondern ist todt." Ta Ahab hörcte, daß Na-both todt scy, da schwanden die Wolken des Gramsvon seiner Stirne. Mit freudestrahlendem Augestand der Elende von seinem Lager auf, und eiltemit beflügelten Fußen hinab, daß er den Weinbergeinnahmc. Seht, meine Lieben, dies war das gräß-liche Verbrechen, freilich zunächst der Jcsabel, aberAhab hatte gleichen Theil daran, indem er dieSchandthat von Herzen billigte, und den Raub mitFreuden in Beschlag nahm. Er würde den Greuelselbst begangen haben, wenn ihm nur die Entschlos-senheit und List zu Gebote gestanden hätte, die sei-nem Weibe in so hohem Grade eigen war. Siewaren beide die Mörder Naboth's, beide besudeltmit seinem Blute, beide in demselben Maaßc schul-dig und strafbar.
Tic Frcvclthat, an dem unglücklichen Nabothbegangen, war um so gräßlicher und verfluchter,weil cs ja nicht Eigensinn gewesen war, was denunglücklichen Mann bewog, dem Könige seinen An-