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2 (1831)
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bewohnten, als cm Eigenthum des Herrn betrachten,das ihnen nur zur Verwaltung geliehen scy. Ver-tauschen durften sie cs allenfalls; doch auch dasnur bis zum Jubeljahre, da sie cs wieder cinlösenmußten. Von diesem Gebote seines Gottes wollteNaboth nicht weichen, und in einen Tausch mochteer sich nicht einlasscu, weil er voraussah, daß sichder abgöttische König um das Jubeljahr und dessenRechte wenig bekümmern werde. »Nein, antworteteNaboth auf die Zumuthung des Königs, das lasseder Herr ferne von mir scyn, daß ich dir das Erbemeiner Väter geben sollte.« Er scheuet sich nicht,dem götzendienerischen Monarchen gegenüber sichals einen Anbeter des Gottes Abrahams darzustcl-lcu, und wir freuen uns, in diesem Manne aber-mals einem von jenen Siebentausend zu begegnen,die vor Baal ihre Knie nicht beugen wollten.

Auf eine solche Antwort war der König wolnicht gefaßt. Daß er seinen Willen nicht haben soll,und soll seine schönsten Plane scheitern sehen, undscheitern obendrein an dem Eigensinne solch' einesMenschen vom alten Gesetz, und an der Frömmig-keit eines Uutcrthaus, der es gewagt hatte, trotzdcs königlichen Gebots und Vorgangs dem sidoni-scheu Götzen seine Huldigung zu versagen, und andem Glauben der Väter festzuhalten, das war ihmein widerwärtiger und unerträglicher Gedanke. Aufdas Tiefste gekränkt durch diese Beleidigung, dieseiner Majestät widerfahren, und voller Uumuth