aus. Ich sprach, erzählt er selber: "ich will demHerrn meine Übertretung bekennen, da vergabst dnmir die Missethat meiner Sünde!" Seht, so feste 'Dt cs, jenes »Ja Herr«, und so gewaltsam mußcs aus dem stolzen Herzen hcrausgezwungcn werden.Ter Moment nun aber, da ein armer Sünderüberwunden, zerbrochen, schaamroth und gesenktenHauptes vor dem Stuhle des ewigen Richters wei-nend sein "Ja Herr!" stammelt, und sich schuldiggiebt, o der Moment ist groß und vcrhängnißvoll,und Himmel, Erde und Hölle sind dabei betheiligt.Es ist der Wendepunkt und der erste Schritt herausans Satans Banden. —
"Ja Herr!" rief das Weib, aber dabei ließsie es nicht bewenden. Ein bloßes "Ja Herr!"wcnn's auch von Herzen kommt, ist noch kein siche-res Merkmal der göttlichen Kindschaft. Hätte imHerzen der Cananäcrin hinter dem "Ja Hcrr!"ein Punktum gestanden, so würde es sie nicht vomVerderben gerettet haben. — Eain rief: "MeineSünde ist größer, denn daß sic mir könnte ver-geben werden!" Das war ein "Ja Herr!" aberes stand ein Punkt dahinter. Judas schrie: "Ichhabe übel gcthan, daß ich unschuldig Blut vcrrathenhabe!" und verzweifelte an der Gnade. Das warein "Ja Herr!" aber cs war ein Punkt dahinter,und dahinter war — die Hölle. Er ging an seinenOrt, trotz seines Selbstgcrichts. — An das "JaHerr!" der Auscrwähltcn schließt sich ein "Aber